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Erbrecht

Warum brauche ich ein Testament?

 

Das Erbrecht geht davon aus, dass der Durchschnittsbürger sein Vermögen denjenigen vererben will, die ihm oder ihr am nächsten stehen, also den Kindern, dem überlebenden Ehegatten oder anderen Verwandten.

 

Ein Testament ist daher erforderlich,

  • wenn Sie mit der gesetzlichen Erbfolge unzufrieden sind und über Ihren Nachlass anderweitig bestimmen wollen.

Aber auch dann, wenn Sie grundsätzlich mit der gesetzlichen Erbfolge zufrieden sind, ist eine letztwillige Verfügung sinnvoll,

  • wenn Sie streitige Auseinandersetzungen zwischen den Erben vermeiden wollen.
  • wenn auch nach Ihrem Tod Ihre Wünsche über die Verwaltung des Nachlasses verwirklicht werden sollen.

Zusätzlich sollten Sie bedenken, dass nicht nur aus steuerlichen Gründen eine lebzeitige Vermögensübertragung sinnvoll sein kann.

 

Das muss nicht sein, ...

 

Der kinderlose Erblasser hinterlässt seine Frau. Seine Eltern sind vorverstorben. Es lebt noch der Bruder, mit dem der Erblasser allerdings seit Jahren keinen Kontakt hatte. Wer ist Erbe? Erben sind die Ehefrau und der Bruder. Überrascht?

 

Der Erblasser hinterlässt seine Frau und zwei minderjährige Kinder. Da auch die minderjährigen Kinder Erben werden, können bestimmte Entscheidungen nur noch mit Genehmigung des Vormundschaftsgerichts getroffen werden.

 

Der Erblasser hinterlässt zwei Kinder. Der Nachlass besteht im Wesentlichen aus einem Einfamilienhaus. Die Tochter würde das Haus gerne übernehmen, ist aber nicht bereit, die überzogene Ausgleichsforderung des Bruders zu zahlen. Folge: Das Haus wird weit unter Wert versteigert, und die Geschwister haben jeden Kontakt zueinander abgebrochen.

 

Der Wunsch des Erblassers war es, dass nach seinem Tode für seinen Hund gut gesorgt wird. Für die Erben war der Hund jedoch nur eine Last. Eine Last, die jetzt im Tierheim auf ein neues Herrchen wartet.



... wenn Sie vorsorgen.

 

Für jeden, der sich Gedanken macht, was nach seinem Tode mit seinem Vermögen geschehen soll, muss zunächst herausgearbeitet werden, wer nach dem Bürgerlichen Gesetzbuch Erbe wird. Vermeiden Sie Überraschungen. Bedenken Sie auch, dass nach dem Tod eines Ehepartners nicht nur der andere Ehepartner, sondern auch die Kinder Erbenwerden. Das kann nicht nur dazu führen, dass gegebenenfalls das Vormundschaftsgericht mitbestimmt, sondern auch dazu, dass

die Kinder die Auseinandersetzung der Erbengemeinschaft verlangen. Vermeiden Sie Streit zwischen den Erben, indem Sie bestimmen, wie der Nachlass aufgeteilt wird. Durch eine

Teilungsanordnung kann der Erblasser bestimmen, welcher Erbe was bekommt und wie hoch gegebenenfalls die Ausgleichszahlung sein muss. Um Streit zu vermeiden, können Sie auch Testamentsvollstreckung anordnen. Stellen Sie sicher, dass Ihre Wünsche auch nach Ihrem Tode berücksichtigt werden.

 

Wir helfen!

 

Wir beraten Sie gerne bei Ihrer Vermögens- und Nachlassplanung. Dabei wird zunächst die Ausgangssituation erfasst. Unter Berücksichtigung Ihrer Wünsche, etwa nach der eigenen Absicherung für Alter und Pflegebedürftigkeit, der Absicherung des überlebenden Ehegatten sowie der gerechten Weitergabe des Vermögens an die nächste Generation, werden wir Ihnen Lösungsvorschläge unterbreiten.Die Kosten für eine Erstberatung richten sich nach dem Gegenstandswert des Vermögens, betragen allerdings nie mehr als € 210,00 zzgl. der gesetzlichen Mehrwertsteuer. Bei einer über die Erstberatung hinausgehende Tätigkeit empfehlen wir Ihnen den Abschluss einer Honorarvereinbarung, die individuell ausgehandelt werden kann.Die Beratung wird von Herrn Rechtsanwalt Werner durchgeführt. Herr Werner ist Fachanwalt für Familienrecht und Mitglied der Arbeitsgemeinschaft Familien- und Erbrecht im DeutschenAnwaltVerein.



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